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Geschichte unseres Hauses

Seit 1989 in Glarus verankert – mit über drei Jahrzehnten Erfahrung und einer kontinuierlichen Entwicklung hin zu zeitgemässen Wohn- und Arbeitsangeboten für Menschen mit Assistenzbedarf.

Vorgeschichte

Vertreter der Organisationen Pro Infirmis, Procap, der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft und der Jungen Wirtschaftskammer stellten fest, dass jungen Menschen mit Assistenzbedarf, die aufgrund einer Beeinträchtigung Unterstützung benötigen, keine Wohnmöglichkeit zur Verfügung steht, die ihrer Lebenssituation entspricht.
Die weitgehend hindernisfreie Bauweise und die Ausrüstung der Wohnungen für die Benutzung des Umweltsteuerungshilfsmittels «James» sollte zu grösstmöglicher Selbständigkeit der zukünftigen Bewohnenden beitragen.

Eröffnung des Fridlihuus 1989

Das grosse Engagement der Initiantinnen und Initianten und die breite Unterstützung ihres Anliegens in der Bevölkerung ermöglichten nur zwei Jahre nach der Vereinsgründung die Eröffnung des Fridlihuus Glarus mit Wohnungen für 16 Menschen mit Assistenzbedarf.

Im Verlauf des ersten Betriebsjahres zogen 16 Bewohnende ein. Sie nahmen gemeinsam mit den Mitarbeitenden, der Leitung Fridlihuus und der Trägerschaft die Herausforderung an, das Leben im Fridlihuus auf Grundlage des zuvor erarbeiteten Leitbildes zu gestalten.

Entwicklung

Seit seiner Gründung haben sich Organisation und Angebot des Fridlihuus ständig weiterentwickelt. Oberstes Ziel war dabei immer, die Umsetzung des Leitbildes zu verbessern.

Das Angebot des Fridlihuus richtet sich an Menschen mit komplexen und individuell sehr unterschiedlichen Bedürfnissen und es wird in einem bewegten gesellschaftlichen und politischen Umfeld realisiert. Das hat zur Folge, dass Verbesserungen des Angebotes in ganz verschiedenen Bereichen stattfinden.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Angebot des Fridlihuus nach wie vor einem grossen Bedürfnis entspricht.